Donnerstag, 16. Juli 2009

Steuererhöhung in Deutschland fast sicher

Ein Insider der Bundesagentur für Arbeit ist sich äußerte sich sicher, das die Regierung die aus der Bundestagswahl am 27. September 2009 hervorgeht, eine Steuererhöhung durchführen wird, auch wenn sich jetzt noch alle Politiker bedeckt geben was dieses Thema betrifft.

Grund ist, das die Bundesagentur für Arbeit ein Defizit von 50 Milliarden Euro bis 2013 anhäufen wird, wenn sich nichts ändert - und das obwohl die Finanzrücklagen der Agentur in Höhe von 17 Milliarden Euro schon aufgebraucht wurden. Demnach wäre die BA 2013 schwer verschuldet.

Das Defizit lässt sich mit 2 Gründen erklären: Erstens wurde der Beitrag erst vor Kurzem von 3,3 auf 2,8 Prozent gesenkt, was zu geringeren Einnahmen führte - und Zweitens strapaziert die Finanzkrise und die damit verbundene Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit die Kassen weiter.

Zur Lösung des Problems kommen eine Beitragserhöhung, die Rückkehr zur Defizithaltung des Bundes (gefordert von Gewerkschaften), aber auch eine einmalige Zahlung aus dem Investitions- und Tilgungsfond (gefordert von Arbeitgeberverbänden) in Betracht. Eins scheint jedoch aufgrund des riesigen Defizits unausweichlich: Eine Mehrbelastung für den Bürger.

FAZIT

Und wie immer verschweigen die Politiker das unangenehme um keine Stimmverluste zu riskieren, aber was soll man auch anderes erwarten? Das war ja schon immer so - und wenn man sich nur die SPD - Aussage zur Mehrwertsteuererhöhung vor der letzten Bundestagswahl ansieht.

Kommentare:

  1. Interessant bei der Aussage finde ich, dass die Finanzprobleme der Bundesangentur für Arbeit aus Sicht des Insiders nur durch Einnahmenerhöhung gelöst werden können. Wie sieht es denn mit Maßnahmen der BA zur Reduzierung der Ausgaben aus?
    Außerdem stellt sich die Frage, warum bereits jetzt über Finanzierungen nachgedacht werden soll, wenn sich die 50 Milliarden Defizit doch angeblich nur aufbauen wenn sich in den kommenden vier Jahren nichts ändert.
    Weiß der Insider etwa mehr als wir?

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  2. Naja, wie willst du die Ausgaben in der Wirtschaftskrise reduzieren? Ich eine wenn es keine Jobs mehr zu vermitteln gibt...
    Und langfristige Planung sollte immer ein Eckpfeiler guter Politik sein.

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  3. Die höheren Belastungen für die Bürger bzw. die künftigen Generationen sind aus meiner Sicht unausweichlich. Die aktuellen Ausgaben bezüglich des Konjunkturprogramms sind dazu da, unsere Wirtschaft nicht in abstürzen zu lassen und grüne Technologie zu unterstützen. Wir hätten durch höhere Aufwendungen für Sozialtransfers aufgrund steigender Arbeitslosenzahlen sowieso eine höhere Belastung. Die Weltwirtschaftskrise macht nun mal augenscheinlich keinen Halt vor Deutschland. Zusammengefasst: Der Staat sind wir, meckern hilft niemandem und höhere Belastungen sind unausweichlich, welche Partei es auch immer verkündet...

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  4. Deutschland wird wenn es so weitergeht nie schuldenfrei werden. Grund ist meiner Meinung nach das an den falschen Ecken und Kanten gespart beziehungsweise zu viel ausgegeben wird.
    Außerdem wird dann auf uns noch mehr Arbeit zukommen. Wie sollen das die Famillien schaffen? Vorallem die sozial schwachen Gegenden werden sich stark ausbreiten.. Ich denke wenn es weiter mit Steuererhöhungen weitergeht gibt es bald für arme Menschen Ghettos!!!
    Achja nur mal so nebenbei.. Die Schweiz ist schuldenfrei!!!!!!

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  5. Es musste ja bald so kommen ... Es gibt ja z.B. auch immer weniger Kinder, die für die Rente der alten Menschen sorgen. Man sollte einfach mehr Arbeitsplätze schaffen, dann gäbe es auch mehr Leute, die in die Kasse einzahlen ;)

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